Kontrollen im Einzelhandel fallen weg

Neue Coronaschutzverordnung sieht Lockerungen vor

Rietberg. Am Samstag, 19. Februar, ist in Nordrhein-Westfalen eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten, die laut Landesregierung einen ersten Schritt zu einer "verantwortungsvollen, achtsamen Öffnung" darstellen soll. Die darin enthaltenen Lockerungen beziehen sich in erster Linie auf den Einzelhandel.

Für Ladengeschäfte und Märkte entfallen künftig die Zugangsbeschränkungen der 2G-Regel. Somit ist die Kontrolle eines Test- oder Immunisierungsnachweises nicht mehr erforderlich und das Betreten auch nicht-immunisierten Personen gestattet. Zusätzlich zur Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske wird das Tragen speziell einer FFP2-Maske in Geschäften dringend empfohlen.

Die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen sowie der Besuch von Sonnenstudios ist nun neben vollständig immunisierten Personen auch ungeimpften Personen unter Vorlage eines gültigen negativen Testnachweises möglich (3G-Regel). Bei der Inanspruchnahme und Erbringung körpernaher Dienstleistungen ist von nicht-immunisierten Personen verpflichtend eine Maske des Standards FFP2 zu tragen.

Weitere Lockerungen, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, seien im Einklang mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz zum 4. März 2022 geplant, soweit sich das Infektionsgeschehen weiterhin wie erwartet positiv entwickele.