"Stadtmarketing Rietberg GmbH leistet wertvolle Arbeit"

Adventsmarkt im Hintergrund, darüber der Schriftzug "Stellungnahme zur beschlossenen Auflösung der Stadtmarketing Rietberg GmbH"

Stellungnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Sunder und Geschäftsführers Johannes Wiethoff zur vom Stadtrat beschlossenen Auflösung der Stadtmarketing Rietberg GmbH

Rietberg. Der Rat der Stadt Rietberg hat am Donnerstagabend auf Antrag und ausschließlich mit Stimmen der CDU und FDP mit sehr knapper Mehrheit die Auflösung der Stadtmarketing Rietberg GmbH beschlossen. Für uns kam der Antrag völlig überraschend und ohne jede Vorankündigung. Ein solches Vorgehen kennen wir so nicht und lässt uns in gewissem Maß fassungslos zurück. Der eindringlichen Bitte, eine solch weitreichende Entscheidung nicht in Unkenntnis der sehr vielfältigen Auswirkungen zu treffen und anstelle eines Auflösungsbeschlusses zunächst einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu erteilen, um die personellen, finanziellen, organisatorischen und steuerlichen Konsequenzen sorgfältig zu prüfen, wurde leider nicht gefolgt. Dies empfinden wir als sehr enttäuschend. Eine kürzlich getroffene Absprache zwischen Politik und Verwaltung, in Zukunft besser und intensiver miteinander zu kommunizieren, wurde hier komplett ignoriert.

Die Stadtmarketing Rietberg GmbH hat in den Jahren seit ihrer Gründung im Jahr 2020 wertvolle Arbeit für die Innenstadt, ihre Händler und Gastronomen, aber auch für die Rietberger Bürger geleistet. Bespielhaft seien hier Veranstaltungen wie die verkaufsoffenen Sonntage, der Adventsmarkt samt Finanzierung des großen Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus und der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt, das Weinfest auf Gut Rietberg, Dämmershopping-Abende, das Baustellenfest und viele weitere Aktionen genannt. Durch die Arbeit der Stadtmarketing Rietberg GmbH wurde die Innenstadt belebt. Nicht nur die Mitarbeiter der Stadtmarketing Rietberg GmbH, sondern auch die Händler und Gastronomen, werden nun mit vielen Fragezeichen und Sorgen zurückgelassen. Wie es weitergeht, ist offen. Wir bedauern die gestern getroffene Entscheidung zutiefst, vor allem auch die Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. Ein solches Vorgehen erschüttert das Vertrauen in die Politik nachhaltig.