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Kürbissonntag und Bauernmarkt im Stadtkern  
Am 31. Oktober öffnen sonntags wieder die Geschäfte Rietberg. Mit dem Kürbissonntag steht Ende des Monats erstmals seit Beginn der Coronapandemie wieder ein verkaufsoffener Sonntag im Rietberger Terminkalender. Am 31. Oktober öffnen die Geschäfte im Historischen Stadtkern von 13 bis 18 Uhr, zudem gibt es auf einem Bauernmarkt allerlei Schönes und Nützliches zu kaufen. Der Bauernmarkt darf inzwischen wieder auf der Rathausstraße aufgebaut werden, die zum Kürbissonntag für den Verkehr gesperrt wird. Die Marktbeschicker sind, ebenso wie die Rietberger Kaufleute, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr für die Kunden da. Von mehr als einem Dutzend Anbieter liegen bereits Anmeldungen vor, der eine oder andere Händler dürfte sicher noch dazukommen. Bereits jetzt ist das Angebot aber bunt und abwechslungsreich und reicht von Kürbissen, Likören und Fruchtaufstrichen über Wurstspezialitäten, Lakritzen, Backwaren aus dem Holzofen und Kräutertees über Korbwaren und Lammfellprodukte, Backzubehör und Schmuck bis hin zu Holzspielzeug, Bürsten und Socken. Dazu gibt es Info-Stände zum Thema Markisen, Rollläden und Haustüren sowie zur Ein-Dollar-Brille, eine Initiative, die Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt mit günstigen Brillen ausstattet, um die augenoptische Grundversorgung in Entwicklungsländern zu sichern. Der Kürbissonntag ist auch traditionell der erste Verkaufstag des beliebten Rietberger Adventskalenders: Die Bürgerstiftung Rietberg bietet die ersten Exemplare an ihrem Stand im südlichen Teil der Rathausstraße an. Luftballon-Künstler Lothar Stibbe versorgt die jungen Besucher mit kreativ geformten Tieren oder anderen Figuren, ein Kinderkarussell dreht seine Runden, und die eine oder andere Überraschung dürfte die jüngsten Gäste ebenso erfreuen. Am Kürbissonntag in der Rietberger Innenstadt gilt die Drei-G-Regel: Besucher müssen nachweislich von Corona genesen, vollständig geimpft oder negativ getestet sein, wobei ein Schnelltest ausreicht, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Ordnungsabteilung wird stichprobenartige Kontrollen vornehmen, so dass alle Besucher die entsprechenden Dokumente mitbringen sollten.  
Positives Fazit nach drei Monaten Kultursommer  
Großes Programmpaket bringt die Kultur wieder in Schwung Rietberg. Ein zweitägiges Kulturpicknick mit 20 Künstlern und 15 Stunden Bühnenprogramm, dazu neun Aktionen im Rahmen des Projektes "Kunst überall", sechs Pop-Up-Performances und ein jeweils ausgebuchtes Klassik- und Elektro-Open-Air-Konzert: Der Kultursommer 2021 darf in Rietberg mit Fug und Recht als erfolgreich betrachtet werden. Von Ende Juli bis Ende September war kulturell jede Menge los in der Stadt an der Ems. Johannes Wiethoff, Hauptorganisator aus Rietberg, hat immer noch ein Lächeln im Gesicht, wenn er an den Kultursommer zurückdenkt. „Eine ganz tolle Aktion, auf ganzer Linie positiv“, fasst er die Programmpunkte in Rietberg zusammen. Besonders hebt er die Pop-Up-Performances im August und Anfang September hervor, als an sechs Terminen völlig überraschend und unangekündigt verschiedene Künstler plötzlich in der Rathausstraße auftauchten, um Konzerte zu geben oder Besucher und Geschäftsleute mit anderen zauberhaften Auftritten zu überraschen. „Die Pop-Up-Performances waren eine sehr große Bereicherung, die werden wir auf jeden Fall wiederholen“, kündigt der Geschäftsführer der Stadtmarketing Rietberg GmbH und der Gartenschaupark Rietberg GmbH bereits an. Auch die  jeweils ausgebuchten Konzerte bei bestem Wetter in der Volksbank-Arena im Gartenschaupark – das Klassik-Open-Air mit den Bielefelder Philharmonikern und das Elektro-Festival „Zweiter Frühling“ – können als „Erfolge ohne Wenn und Aber“ verbucht werden. Viele positive Rückmeldungen gab es zudem zur Aktion „Kunst überall“, im Rahmen derer heimische Künstler sich und ihre Werke auf verschiedene Weise präsentieren konnten – in der kleinen Galerie im Leerstand Rathausstraße 37, in den Schaufenstern verschiedener Geschäfte, mit Deko, einem Gewinnspiel, Illuminationen, Foto-Präsentationen und vielem mehr. Als bleibender Eindruck zurückgeblieben sind zwei Kunstwerke der Straßenmalerin Lydia Hitzfeld, die die Besucher der Rathausstraße auch in den nächsten Wochen und Monaten noch erfreuen: ein auf den Gehweg gemalter Kolibri und ein großer Tiger direkt vor dem Rathaus. Die Veranstaltungsreihe Kultursommer 2021 hatte das Ziel, die Kultur nach der Corona-Pandemie wieder in Schwung zu bringen. Rietberg, und hier die Gartenschaupark Rietberg GmbH und die Stadtmarketing Rietberg GmbH, sowie die Nachbarstädte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück hatten sich unter Federführung des Kreises um Fördermittel bei der Kulturstiftung des Bundes beworben und sind auch bedacht worden. 380.000 Euro stellte die Kulturstiftung an Fördermitteln zur Verfügung, die für unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen in allen drei Kommunen verwendet wurden. Dazu kam noch ein Eigenanteil der drei Städte, so dass insgesamt 480.000 Euro verplant werden konnten.  
Neue Coronaschutzverordnung gilt seit dem 1. Oktober  
Änderungen betreffen unter anderem die Gastronomie Rietberg. Die Landesregierung hat eine neue Coronaschutzverordnung herausgegeben, die am 1. Oktober in Kraft getreten ist und die nach aktuellem Stand bis zum 29. Oktober gültig bleibt. Änderungen betreffen unter anderem die Gastronomie sowie die Maskenpflicht im Freien, die von nun an allerdings immer noch empfohlen wird, wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, laut Verordnung "insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern". In den Innenräumen von Gaststätten und Restaurants sind keine besonderen Abstände oder Trennwände zwischen den Tischen mehr zwingend erforderlich. Vielmehr wird die Einhaltung der Abstände beziehungsweise die Nutzung von Trennwänden lediglich empfohlen. Es bleibt aber bei der Maskenpflicht außerhalb des festen Sitz- oder Stehplatzes. Und es bleibt auch dabei, dass Zutritt nur die bekannten drei G haben: von Corona genesene, vollständig geimpfte oder getestete Personen, wobei ein Schnelltest ausreichend ist, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. In den Herbstferien (11. bis 24 Oktober) gelten auch Schüler nicht mehr automatisch als getestet.  
Dämmershopping mit Feuer und viel neuer Mode  
Am 8. Oktober öffnen die Geschäfte in der City bis 21 Uhr Rietberg. Das Dämmershopping am Freitag, 8. Oktober, wird eine feurige Angelegenheit. Denn das Duo „Feuerflut“ ist unterwegs und präsentiert spannende und fesselnde Feuerkunst. Die Geschäfte im Historischen Stadtkern bleiben bis 21 Uhr geöffnet und präsentieren ihre Waren auf vergrößerter Fläche, und das feurige Duo und noch weitere Show-Acts sorgen für die passende Umrahmung des Einkaufsvergnügens.   Ab 18 Uhr machen sich die beiden Feuerkünstler auf den Weg und zeigen in der Zeit bis 21 Uhr insgesamt sechs Shows an verschiedenen Orten. Sie ziehen die gesamte Rathausstraße entlang, so dass die komplette Einkaufsmeile in den Genuss der feurigen Darbietungen kommt. Natürlich werden auch wieder die stimmungsvollen Fackeln entlang der Rathausstraße sowie am Nord- und Südtor aufgebaut – die richtige Atmosphäre für einen stimmungsvollen Einkaufsabend ist garantiert. Dazu gibt es die passende Musik, denn das Session Sax Duo ist ebenfalls auf der Rathausstraße unterwegs und liefert die richtigen Töne. Zauberer Lutz Ermshaus sorgt sicher für so manchen staunenden Blick, wenn er seine Tricks vorführt. Und zu guter Letzt ist auch Maskottchen Rieti unterwegs und unterhält die Besucher.  Viele Händler nutzen die Gelegenheit, um sich und ihre neue Herbst- und Winterware auf vergrößerter Fläche zu präsentieren. Dazu bauen sie Tische vor ihren Geschäften auf und zeigen, was die Modewelt aktuell zu bieten hat. Auch die Gastronomie ist natürlich auf das verlängerte Einkaufsvergnügen vorbereitet und freut sich auf hungrige und durstige Gäste. Das Dämmershopping am 8. Oktober ist voraussichtlich der letzte Freitagabend mit verlängerter Öffnungszeit in diesem Jahr. Die Stadtmarketing Rietberg GmbH plant aber aktuell, am 31. Oktober den Kürbissonntag mit verkaufsoffenem Sonntag anzubieten, so dass das Einkaufsvergnügen auch in Zukunft nicht zu kurz kommt.